Reisen

Brenta Tag 2

Der Auftieg zu den Brentaklettersteigen

Der Auftieg zu den Brentaklettersteigen

Nach dem Frühstück ging es über das Rifugio Altissimo auf zur Predrotti Hütte. Dieser Aufstieg wurde ca. 15 Minuten nach der Altissimo unterbrochen, da sich Heikes geliebte Dachsteinschuhe auflösten. Auch wenn diese nun einmal rundum die Welt gekommen sind, haben auch Schuhe ein Lebensende gefunden.

Also so schnell wie möglich zurück nach Molveno, um die relativ kurzen Ladenöffnungszeiten noch zu erwischen. Ansonsten hätte der Urlaub ein jähes Ende erlebt. Zum Glück ergatterten wir 2 Plätze in einem Taxi das von der Altissimo ins Tal fuhr. So konnten wir kurz vor Ladenschluss noch ein Paar neue Schuhe erwerben und schleunigst zurück zur Altissimo Hütte "joggen", wo die anderen schon auf uns warteten. So konnten wir nach ca. 2 Stunden später erneut, diesmal von der Altissimo, starten.

Der nun folgende Aufstieg hatte einen kleinen Regenschauer als Begleiter. Ansonsten ging es zunächst, im Nachhinein betrachtet, relativ gemütlich bergauf. Zu diesem Zeitpunkt war auch dieser Teil "zu" anstrengend. Der Zwischenhalt an der Salvato Hütte brachte auch einen kleinen Teil seichteren Anstieg mit sich, der aber kurz darauf endete und wieder zu alter Brutalität wurde. 4einhalb Stunden später erreichten wir ziemlich KO die Pedrotti Hütte. Dort waren durch unsere späte Ankunft nur noch die Zimmer unter dem Dach frei und die waren wenig freundlich.

Also den Abend so lange wie möglich hinauszögern und spät ins dann total dunkle Zimmer.

Alles in allem kann man im Nachhinein sagen, war die Pedrotti Hütte die ungemütlichste. das ist wahrscheinlich in der Größe zu suchen. Es hatte alles den Charme einer alten Jugendherberge. Erfüllt aber ihren Zweck.

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