Reisen

Freitag, 20.07.2007 Langfossen, Røldal und Sauda

Wasserfall Langfossen

Wasserfall Langfossen

Die Europastraße 134 Richtung Oslo über Ølen und Etne und entlang am Åkrafjord bis zu dem Wasserfall Langfossen. Da die Straße sich direkt am Fjord entlang windet ist der komplette Anblick auf den Langfossen durch eine Brücke getrübt dennoch sind die gewaltigen Wassermassen die den Berg herunter fallen extrem beeindruckend. Bei klarem Himmel kann man gar nicht glauben wo das Wasser herkommen kann, denn es scheint als ob es direkt von der Bergspitze fallen würde. Bei nebeligem Wetter soll es dann aussehen als ob das Wasser direkt aus dem Himmel fällt.

Nach einer ausgiebigen Pause am Langfoss sind wir dann weiter in Richtung Røldal. Dort haben wir dann getankt und sind wieder zurück um auf die Straße einzubiegen, die nach Sauda führt. Diese ist von Oktober bis Mai gesperrt, da die Schneemassen die schmale Straße unbefahrbar machen. Im Juli allerdings ist es bis auf den Gegenverkehr, der ziemlich selten auftritt, eine extrem schöne Strecke. Man sieht die übrig gebliebenen Schneefelder, Seen und noch ein paar Bergspitzen. Schon für diese Strecke lohnt sich ein Ausflug. Bei der Abfahrt nach Sauda haben wir dann haufenweise kleine Wochenendhäuschen mit begrüntem Dach gesehen. Und das ist tatsächlich so gemeint. Bunte Wiese und kleine Büsche!

Das Wasserkraftwerk in Hellandsbygd ist eigentlich keine Erwähnung wert, denn außer das man über die Fahrzeugbreite Staumauer fährt ist nur der kleine Wasserfall an der Seite der Staumauer ganz nett. Die ganzen Sehenswürdigkeiten in dem Örtchen Sauda haben wir links liegen gelassen, da wir eh mehr an Natur interessiert sind. Allerdings sind wir bei dem nächsten Wasserfall des heutigen Tages mit dem Hauptarbeitgeber des Ortes begegnet. Eisen. Sauda hat eins der größten Eisenlegierungswerke der Welt. Und bei dem Halt am Svandalfossen gab es zunächst zwei lange Volleisentreppen, welche nachher von Steinen abgelöst wurde.(An dieser Stelle philosophierte Guido über die Aussage: „Passt“ – „Wackelt“ …und…. „Hat Luft.“). Also sind wir den Wasserfall auf relativ bequeme Weise hinauf gestiegen. Von dort aus ging es dann wieder über Ropeid und Sandeid nach Haugesund.

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